Im Juli kein offizielles Tauschkreistreffen

Aufgrund der unbestimmten Maßnahmen, findet im Juli kein Tauschkreistreffen statt.

Damit die Internetseite nicht ganz umsonst ist, hier ein Beitrag über unser Geldsystem.
Der Inhalt könnte auch Teil eines Vortrages bei einem Tauschkreistreffen sein.Vortrag Banken

Einfach erklärt, erfinden (schöpfen) die Banken, bei der Kreditvergabe neues Geld. Der Kreditnehmer muss das Geld wieder zurückgeben und zusätzlich noch Zinsen dafür bezahlen. Diese Zinsen landen hauptsächlich bei den Besitzern und Finanziers der Banken. Die müssen das Geld nicht mehr zurückgeben, es sammelt sich dort fortwährend an. Bei jedem Kredit den man aufnimmt, wird die Geldelite reicher.

Genauer betrachtet erfindet zuerst die Nationalbank Geld, durch die Kreditvergabe an die Geschäftsbanken. Diese brauchen das Geld aber nur, weil 1% Nationalbank-Giralgeld als Rücklage vorgeschrieben sind. Dieses Giralgeld müssen die Geschäftsbanken ebenfalls der Nationalbank mit Zinsen zurückgeben. Die Zinssätze orientieren sich dabei am Leitzins.
Der Normalbürger bekommt ausschließlich von den Geschäftsbanken geschöpftes Geld und nur durch die Kredite. Dieses Scheingeld, kann dann untereinander getauscht werden.

Die Geldschöpfung, unseres Geldes, obliegt daher ausschließlich den Geschäftsbanken.
Egal ob Firmen oder Privatpersonen, alle müssen den Kreditbetrag wieder zurückzahlen und zusätzlich noch Zinsen. Da die Zinsen bei der Kreditvergabe nicht mit verliehen werden, müssen die Zinsen aus irgendeinem anderen Kredit ergattert werden. Natürlich geht dann der Betrag für die Rückzahlung dieses Kredites ab. Das kann so lange gut gehen, solange immer höhere Kredite aufgenommen werden. Darum brauchen wir exponentielles Wirtschaftswachstum. Da wir nicht immer mehr Produkte brauchen, funktioniert das nur durch Zerstörung der vorhandenen Substanz. Natürlich wird der kleine Bürger dadurch immer ärmer, während die Finanzsammelbecken wie ein schwarzes Loch fungieren.
Es fehlt noch die Erklärung, wie die Banken Geld schöpfen. Dies funktioniert durch einen dubiosen Buchungssatz:

Forderungen an Verbindlichkeiten → Kreditnehmer.

Dadurch erhöhen sich sowohl Soll als auch Haben und es kommt zu einer Bilanzverlängerung. Den Kreditbetrag, den die Bank schuldig bleibt, schreibt sie auf das Girokonto des Kreditnehmers. Mit jeder Rückzahlung verschwindet das Geld wieder aus den Konten. So steht es natürlich nicht im Bankengesetz, aber das Vorgehen wird durch die Justiz gedeckt.

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